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Ergo (griech.) = „handeln“

Ergotherapie ist im Sozialgesetzbuch als ein vom Arzt zu verordnendes Heilmittel verankert. Es steht dort gleichberechtigt neben Physiotherapie und Logopädie. Ergotherapie hat immer den Menschen in der Gesamtheit seiner Lebensbereiche, seiner geistigen, emotionalen und körperlichen Funktionen im Blick. Wichtigstes Wesensmerkmal ist die Handlungsorientierung in der Therapie. Handeln ist Mittelpunkt der Therapie - größere Handlungsfähigkeit das Ziel.

 

Ablauf einer ergotherapeutischen Behandlung bei einem Kind.

Zunächst erfolgen eine telefonische Anmeldung in der Praxis sowie eine Terminvereinbarung zum Erstgespräch. Das Erstgespräch, in dem Ressourcen und Schwierigkeiten des Kindes im alltäglichen Ablauf erörtert/ besprochen werden, findet ohne Ihr Kind statt. Sollten Sie bereits Befundunterlagen zu Ihrem Kind haben, bringen Sie diese bitte zum Gespräch mit.

Im Erstgespräch erhalten Sie einen Fragebogen, der die bisherige Entwicklungsgeschichte des Kindes, die aktuelle Situation sowie Ziele und Vorstellungen der Eltern erfasst. Dieser Fragebogen wird beim ersten Termin mit dem Kind wieder mitgebracht.
Der ergotherapeutischen Behandlung Ihres Kindes geht eine differenzierte Befunderhebung mit Hilfe von Tests, gezielten Beobachtungen und Interviews voraus.
Innerhalb der weiteren Behandlung finden regelmäßig Elterngespräche sowie Gespräche mit dem Arzt, dem Lehrer/in bzw. den Erziehern/innen statt.
Die ergotherapeutische Behandlung findet in der Regel in der Einzelsituation statt. Liegen Auffälligkeiten in den Bereichen Aufmerksamkeit, Konzentration, Regelverständnis und der eigenen Strukturierung vor, ist eine Behandlung in Gruppen von 3-5 Personen möglich. Über diese Modalitäten wird im Einzelfall gemeinsam mit Ihnen und dem Arzt entschieden.

 

Elterntraining für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen oder einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Anmeldung direkt in der Praxis unter 0511 8444200 oder per Mail unter r.marquardsen@web.de

Gruppentherapie für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen oder einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ab 6 Jahre. In dem Gruppenprogramm erhalten die Kinder Informationen über Aufmerksamkeitsstörungen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Sie erlernen so genannte Basisfähigkeiten (wie z.B. genaues hinschauen, genaues Zuhören, genaues Beschreiben, etc.), die ihnen helfen, ihre Aufmerksamkeit ausdauernd auf ein Geschehnen zu richten. Die Kinder lernen, ihre Handlungen zu steuern und diese auf ein Ziel auszurichten.

Sie üben eine Reaktionsverzögerung ein, die es ihnen ermöglicht, bei misslingenden Handlungen innezuhalten und langsamer und bedachter vorzugehen (Stopp-Karte). Die Kinder lernen, ihr Aufmerksamkeitsverhalten über verbale Selbstanweisungen zu steuern.

Die Elternarbeit ist ein zentraler Bestandteil dieser Therapieform, sie erhalten Ratschläge zu Umgangsformen und Verhaltensweisen, zur Umgebungsgestaltung sowie zu stressbelasteten Situationen (z.B. Hausaufgaben, Aufstehen, Zähne putzen, Essenssituationen, etc.)

 

 

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